Großer heiliger Glaube

…so in etwa lautet die Übersetzung des Modellnamens unseres Autos. Endlich dürfen wir es fahren! Im Februar schrieben wir, dass wir es im März bekommen sollten. Aber so läuft das in Peru nicht. Alles dauert viel, viel länger. Das Auto durften wir bereits am Mittwochnachmittag abholen. Allerdings hat der Vorgang des Abholens drei Stunden gedauert (und deswegen haben wir keine Zeit für ein schönes Foto gehabt, dass wir hätten hochladen können):

Kurz nach 14:00 Uhr waren wir bei Hyundai und haben eine Art Fahrzeugschein erhalten. Mit dem sind wir dann zu SOAT gegangen, um eine Insassenversicherung abzuschließen. Mit dieser sind wir zur Camara de Comercio gestiefelt, um ein Papier zu beantragen, dass uns erlaubt, das Auto auch ohne Kennzeichen zu fahren (diese müssen in Lima gedruckt werden und dürften erst in zwei Wochen fertig sein). Mit dem Dokument sind wir zu einer Druckerei gefahren, die uns Plastiknummernschilder gedruckt hat. Dann sind wir wieder zu Hyundai, um das Auto abzuholen. Dort stellten wir fest, dass keine Antenne vorhanden war und eine Kofferraumabdeckung kaputt war. Bis das alles in Ordnung gebracht wurde, ist wieder Zeit vergangen. Leider hatte Hyundai auch keine passenden Schrauben, um die Plastiknummernschilder zu befestigen (sind angeblich alle von den Kollegen geklaut worden). Also mussten wir zu einem Werkstattladen fahren. Die hatten zwar die passenden Schrauben, allerdings nicht das geeignete Werkzeug. Daher sind wir mit der Verkäuferin zu einer kleinen, etwas skurril wirkenden Werkstatt gefahren, wo sie alles befestigt hat.

Und dann konnten wir endlich richtig losfahren! =)

Naja, was heißt so richtig…der Verkehr in Cusco ist eine gewaltige Herausforderung. Es ist eng und wird gehupt und gedrängelt, was das Zeug hält, und die meisten halten sich nicht an die Verkehrsregeln, der Verkehr fließt aber meist einigermaßen. Was katastrophal ist, sind fehlende Schilder und Fahrbahnmarkierungen. Dieser Mangel hat dazu geführt, dass wir drei Kilometer in einer Einbahnstraße unterwegs waren. Die Sonne war schon untergegangen und man konnte die verblassten Pfeile auf der Fahrbahn nur schwer erkennen. Nachdem wir uns dann noch so richtig verfahren haben, waren wir echt froh, als wir das Auto in der gemieteten Garage (im Haus von Familie Tielmann) abstellen konnten. Erschöpft, aber glücklich und dankbar.

Während der Suche nach einem geeigneten Auto, haben wir uns erhofft und dafür gebetet, dass GOTT irgendetwas für uns vorbereitet hat. Dabei durften wir erleben, dass GOTT noch größer dachte als wir es uns gewünscht haben. Der Name des Autos wird uns immer wieder daran erinnern, dass GOTT sich unseren Glauben/unser Vertrauen auf IHN in jeder Situation wünscht.

Heute wollten wir das Auto endlich mal in Ruhe einfahren und sind aus dem Stadtgebiet in Richtung Osten gefahren. Beindruckend war die Fahrt auf der berühmten Interoceanica, als wir auf über 4.300m Höhe die atemberaubende Schöpfung bestaunen durften:

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Kommentare: 4
  • #1

    Franzi (Samstag, 14 April 2018 07:03)

    Das sind ja wunderschöne Landschaftsbilder �

  • #2

    Elisabeth (Samstag, 14 April 2018 07:19)

    Ich freue mich mit Euch und wünsche das Ihr immer eine behütete Fahrt haben werdet. Es ist so schön zu sehen das Gebete erhört werden. Danke für die wunderschönen Bilder unserer Schöpfung. HEL

  • #3

    Manuel und Christina (Samstag, 14 April 2018 11:47)

    Wir sind so dankbar und freuen uns mit Euch...
    Wir wünschen Euch allezeit eine gute und bewahrte Fahrt
    Seid ganz fest umarmt......

  • #4

    Dorothea (Sonntag, 15 April 2018 20:06)

    Ich wünsche euch eine allzeit gute und behütete Fahrt. Ganz liebe Grüsse