!!! BITTE BEACHTEN: In Zukunft wird unsere Webseite unter www.familie-rosenkranz-in-peru.net erreichbar sein. !!!

(In den ersten Wochen wird es bei der Eingabe von .net noch auf .de zurückspringen.)

 

Nervige Bürgermeisterwahlen

Zurzeit ist es in Curahuasi richtig laut. Ständig fahren umfunktionierte Taxis mit Megaphonen durch die Straßen und werben für die Wahl ihres Bürgermeisterkandidaten. Fast jedes Haus hat eine Flagge, die angibt, für wen man steht. Eigentlich müsste man nur durch Curahuasi fahren und Fahnen zählen. Gestern Abend ging es in unserer Nachbarschaft dann so richtig mit der Dauerbeschallung los. Die möglichen Kandidaten hielten Reden und jeder im Umkreis von 250 m konnte es viel zu gut hören. Glaubt man den Reden, dann steht Curahuasi eine rosige Zukunft mit einem perfekten Bürgermeister bevor – egal welcher von ihnen gewählt werden sollte.

 

Das Üble an dem ganzen Lärm ist: die Wahlen finden erst im Oktober statt!!! Wenn es jetzt schon so schlimm ist, wollen wir gar nicht wissen, was die Curahuasinos kurz vor der Wahl veranstalten werden…

 


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Klimaveränderungen

Nicht nur in Deutschland spielt das Wetter zurzeit verrückt. Die Monate Juni, Juli und August sind die regenärmsten von Curahuasi - normalerweise. Doch in diesem Jahr ist die Trockenzeit überhaupt nicht trocken. Sonst misst man eine monatliche Niederschlagsmenge von 7 mm. Die haben wir jetzt schon mehrfach erreicht. Außerdem ist hier Winter. Das bedeutet eigentlich Tiefsttemperaturen von 5 °C in der Nacht und Tageshöchsttemperaturen von 23 °C. Tatsächlich haben wir schon Nachttemperaturen von 2 °C gehabt. Auch das ist sehr ungewöhnlich und sorgt für eine niedrigere Schneefallgrenze. Am Donnerstag lag dann sogar Schnee auf den umliegenden Bergen von Curahuasi. Im Lehrerkollegium hatte keiner zuvor dort Schnee liegen gesehen.

Da wir direkt unter dem nicht isolierten Dach (es besteht nur aus Dachziegeln und Holzlatten) schlafen, fühlt es sich manchmal ein bisschen wie Zelten an, wenn die großen Regentropfen direkt über unseren Köpfen aufs Dach prasseln und es etwas kälter ist.

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Qualitätsunterschiede

In dieser Woche fuhren wir nach Cusco, um ein paar Dinge zu erledigen (Luana und Jaron haben jetzt endlich ihre Carnés!) und jede Menge einzukaufen, was man in Curahuasi nicht bekommt. Unter anderem kauften wir uns einen schönen Gewürzdosenständer. Als wir ihn zuhause auspackten, mussten wir feststellen, dass eine Verbindungsstelle bereits kaputt war. "Typisch!", muss man leider sagen. Hier ist zwar fast alles günstiger, aber leider auch billiger. Besonders ausdrucksstark finden wir den Vergleich zwischen einem in Deutschland gekauften Eisbären von Schleich und einem Bären aus Peru:

 

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Fiestas Patrias

Am Samstag war peruanischer Nationalfeiertag. An diesem Tag müssen sich alle Schulen und Institutionen Curahuasis auf der Plaza de Armas präsentieren - marschierend! Etwa 50 Meter marschiert man an den politisch wichtigsten Persönlichkeiten der Region vorbei. Unsere Schulband spielt zu diesen Anlässen die Europahymne. Lediglich eine Übungsstunde hatte Jonathan mit den anderen Lehrern am Colegio. Dafür war das Ergebnis gar nicht so schlecht. Insgesamt war es eine sehr interessante Erfahrung.


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Campaña médica

Am Samstag habe ich (Jonathan) ganz PRIVAT einen medizinischen Einsatz in einem Bergdorf (Poltocsa) in einer der ärmsten Regionen Perus als Fahrer, Aufbauhelfer und Handlanger begleitet. Es war eine sehr beeindrucke Erfahrung:

(Bericht auf der Seite von Diospi Suyana mit weiteren Bildern)

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